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Lebenslauf schreiben leicht gemacht

12.12.2023 Sonja Zuckerstätter

Lebenslauf schreiben leicht gemacht

Dein Lebenslauf ist der erste Eindruck, den Unternehmen von dir bekommen. Damit gehört der Lebenslauf, der auch als „CV“ (kurz für Curriculum Vitae) bezeichnet wird, zu den wichtigsten Aspekten deiner Bewerbung. Du solltest ihn also unbedingt optimieren, wenn du auf Jobsuche bist. Mit den folgenden Antworten auf häufig gestellte Fragen kannst du ganz einfach den perfekten Lebenslauf schreiben. 

Was gehört in den Lebenslauf?

Dein Lebenslauf sollte die wichtigsten Daten und Informationen zu deiner Person und deinem beruflichen Werdegang beinhalten. Wichtig ist dabei, dass dein potenzieller Arbeitgeber einschätzen kann, ob du für die offene Stelle geeignet bist. Die folgenden Punkte dürfen in keinem Lebenslauf fehlen:

1. Persönliche Informationen 

Einige persönliche Informationen sind ein Muss im Lebenslauf. Dazu gehören etwa dein vollständiger Name, dein Geburtsdatum und dein Familienstand. Als Elternteil kannst du außerdem das Geburtsjahr deiner Kinder anführen, um Ausfallzeiten zu erklären. Auch Kontaktdaten wie deine Adresse, deine Telefonnummer und deine E-Mail-Adresse sind wichtig. Falls du keine österreichische Staatsbürgerschaft hast, solltest du auch Angaben zu deiner Staatsangehörigkeit und Arbeitserlaubnis machen. 

2. Deine Ausbildung und Weiterbildungen

Natürlich solltest du deine Ausbildungen und Weiterbildungen in deinen Lebenslauf schreiben, um dein Können hervorzuheben. Zur Ausbildung gehören deine Schulbildung, Lehrausbildungen oder Studien. Dabei solltest du jeweils die folgenden Daten angeben: 

  • Den Namen der Schule, Hochschule oder des Lehrbetriebs
  • Den Ort der Ausbildung
  • Die Dauer der Ausbildung
  • Das Datum des Abschlusses, falls du einen hast 
  • Im Falle eines Studiums zusätzlich das Studienfach und das Thema deiner Abschlussarbeit

Unter Weiterbildungen versteht man alle anderen Kurse, Seminare & Co, die zur Bildung beitragen. Dazu zählen beispielsweise auch AMS-Kurse, in denen wichtiges Wissen vermittelt wird. Du kannst diese Weiterbildungen mit Datum und Zertifikat in den Lebenslauf schreiben. Wichtig ist hier aber, dass die angeführten Weiterbildungen zur ausgeschriebenen Stelle passen. 

3. Deine Berufserfahrung

Der nächste Punkt im Lebenslauf ist deine Berufserfahrung. Hier kannst du alle relevanten Jobs angeben, die du bereits gemacht hast. Wichtig sind hier die folgenden Informationen: 

  • Der Name des Unternehmens
  • Deine Position oder Positionen
  • Dauer der Tätigkeit
  • Dein Aufgabenbereich

Beim Aufgabenbereich kannst du mehr ins Detail gehen, je komplexer deine Position im Unternehmen war. Außerdem kannst du hier gezielt jene Aufgaben in den Lebenslauf schreiben, die zu deiner aktuellen Bewerbung passen. So zeigst du, dass du relevante Berufserfahrung hast. 

4. Deine Fähigkeiten und Kenntnisse 

Zusätzlich zu deiner Aus- und Weiterbildung kannst du Fähigkeiten und Kenntnisse angeben, für die es keine expliziten Kurse oder Unterricht braucht. Dazu zählen meist Computer-Kenntnisse wie Microsoft Word oder Photoshop. Du kannst außerdem Fremdsprachen anführen, solltest aber dazu schreiben, wie gut du diese beherrscht. Dabei ist wichtig, bei der Wahrheit zu bleiben – besonders eine Lüge über Sprachkenntnisse kann schnell auffliegen.

Bei vielen Stellenausschreibungen ist es außerdem sinnvoll, deine Führerscheine anzugeben. Das gilt besonders für den B- und C-Führerschein. Aber auch den Staplerschein kannst du in deinen Lebenslauf schreiben. 

5. Deine Referenzen

Du kannst im Lebenslauf auch freiwillig deine Referenzen angeben. Das ist kein Muss, zeugt aber davon, dass du nichts zu verstecken hast. Zu den Referenzen gehören zunächst Dienstzeugnisse von deinen bisherigen Arbeitgebern. Du kannst diese in eine Cloud hochladen und im Lebenslauf verlinken. Außerdem kannst du als Referenz die Kontaktdaten deiner bisherigen Vorgesetzten in den Lebenslauf schreiben. Du solltest aber vorher um Erlaubnis bitten und sie warnen, dass sich jemand mit Fragen melden könnte. Diese Referenzen machen jedenfalls Eindruck im Lebenslauf.

Ab wann sollte man den Lebenslauf beginnen?

Bei der Ausbildung und Berufserfahrung stellt sich die Frage, wann der Lebenslauf beginnen sollte. Die Volksschule solltest du dabei meistens nicht in den Lebenslauf schreiben. Auch berufspraktische Tage in der Schulzeit gehen zu weit zurück. Generell gilt: Je jünger du bist und je weniger Erfahrung du hast, umso weiter sollte der Lebenslauf zurückgehen. Natürlich kannst du im Alter von 25 noch keine 20 Jahre Berufserfahrung anführen. Mit 50 Jahren sieht das bereits ganz anders aus. 

Übrigens solltest du deine Ausbildungen und Berufserfahrung immer von der Gegenwart in die Vergangenheit reihen. Die Auflistung beginnt also mit deinem letzten Job und endet bei deinem ersten. So fällt es dir auch leichter, die ältesten Informationen auszusortieren. 

Was kann man im Lebenslauf weglassen?

Auch abgesehen vom Beginn des Lebenslaufes musst du nicht deinen gesamten Werdegang hineinschreiben. Der Lebenslauf sollte ein bis zwei A4-Seiten umfassen – ein längerer Lebenslauf wirkt eher übertrieben. Du solltest deine Ausbildungen und bisherigen Jobs also aussortieren und nur in den Lebenslauf schreiben, was für deine aktuelle Bewerbung wichtig ist. 

Ferienjobs in der Schulzeit oder Nebenjobs während des Studiums kannst du getrost weglassen, wenn sie nicht zu deiner aktuellen Karriere passen. Wichtig ist, dass sich für die Recruiting-Verantwortlichen eine Frage beantwortet: Warum bist du die passende Person für die ausgeschriebene Stelle? Was nicht zur Antwort beiträgt, kann weggelassen werden. 

Welches Foto kommt in den Lebenslauf?

In Österreich ist es nach wie vor üblich, ein Foto in den Lebenslauf zu kopieren. Das ist zwar keine Pflicht, wird aber von vielen HR-Verantwortlichen erwartet. Wichtig ist, dass dein Foto professionell aussieht. Du musst dafür nicht unbedingt ein professionelles Foto-Shooting buchen: Auch ein Selfie kann einen guten Eindruck machen. Achte dafür auf die angemessene Kleidung und einen neutralen Hintergrund. Außerdem solltest du ein aktuelles Foto von dir nehmen. Es sorgt schließlich für keine gute Überraschung, wenn du beim Bewerbungsgespräch plötzlich zehn Jahre älter aussiehst. 

Wie sollte man den Lebenslauf formatieren?

Als letztes stellt sich die Frage, wie du all diese Informationen am besten im Lebenslauf verpacken kannst. Heutzutage ist ein rein textlicher Lebenslauf kaum noch üblich. Viele Bewerbende setzen auf ein ansprechendes Design. Damit solltest du es aber nicht übertreiben: Im Mittelpunkt stehen immer noch die Informationen über deinen beruflichen Werdegang. Du kannst im Internet nach passenden Vorlagen suchen, um deinen Lebenslauf zu gestalten. Wichtig ist auch, dass du ihn am Ende als PDF abspeicherst. So kannst du sichergehen, dass dein Layout sich nicht mehr verändern kann. 

Mit unseren Tipps gelingt es dir bestimmt, für deine nächste Bewerbung einen überzeugenden Lebenslauf zu schreiben. So hast du gute Chancen bei deiner Jobsuche. Mit einem eigenen Profil auf HeuteJOBS.at kannst du zudem deinen Lebenslauf online erstellen. Das erspart dir viel Mühe beim Formatieren. 

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