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Gehalt in Österreich 2024

02.04.2024 Sonja Zuckerstätter

Wichtige Fakten zu deinem Gehalt in Österreich 2024

Ob auf Jobsuche oder mitten im Berufsleben – du solltest die wichtigsten Fakten zum Gehalt in Österreich kennen. So kannst du die Angaben auf deinem Lohnzettel oder in Jobausschreibungen besser verstehen. Und du hast ein besseres Gefühl dafür, welches Gehalt in Österreich 2024 angemessen ist. Nach den folgenden Informationen wir dabei besonders oft gefragt: 

Was ist „Brutto“ und „Netto“ beim Gehalt in Österreich?

Du hast bestimmt schon von Brutto und Netto gehört, wenn es um das Gehalt geht. Diese Unterscheidung ist wichtig, um zu wissen, wie viel Geld dir tatsächlich von deinem Lohn bleibt. Dabei ist „Brutto“ das gesamte Gehalt, das du von deinem Arbeitgeber bekommst. Bevor das Geld auf dein Konto überwiesen wird, werden aber die Sozialversicherung und die Lohnsteuer abgezogen. So kommst du zu deinem Nettogehalt: Also zu dem Betrag, der auf dein Konto kommt. 

Anhand eines konkreten Beispiels bedeutet das: Ein Bruttogehalt von 36.000€ im Jahr wird zu einem Nettogehalt von rund 26.450€. Dein eigenes Nettogehalt kannst du online in einem Brutto-Netto-Rechner herausfinden. Viele Unternehmen geben in Stellenausschreibungen das Bruttogehalt an. Es lohnt sich also, erst zu berechnen, was dir davon tatsächlich übrigbleibt. Übrigens zahlen Arbeitgeber zusätzlich zu deinem Bruttogehalt auch Dienstgeberabgaben, wie etwa zusätzliche Sozialversicherung und Kommunalsteuer. Mit einem Bruttogehalt von 36.000€ kostet deine Arbeitskraft dem Unternehmen also rund 46.750€ im Jahr. 

Was sind Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld?

In Österreich steht den allermeisten Angestellten auch ein 13. und 14. Gehalt zu. Diese Sonderzahlungen werden auch als Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld bezeichnet. Dabei wird das Urlaubsgeld meist im Mai oder Juni ausbezahlt, das Weihnachtsgeld oft im November oder Dezember. Auch vom 13. und 14. Gehalt werden Sozialversicherung und Lohnsteuer abgezogen, meist sind die Abgaben aber etwas geringer. 

Wichtig ist, dass du das 13. und 14. Gehalt bei deinem Jahresgehalt unbedingt mitbedenkst: Du solltest das Jahresgehalt also durch 14 dividieren – nicht durch 12. Andernfalls ist dein normales Monatsgehalt vielleicht niedriger, als du gedacht hast. Meist kannst du bei deiner Gehaltsverhandlung auch einfach vom monatlichen Gehalt sprechen – dann musst du die Sonderzahlungen nicht unbedingt berücksichtigen. 

Wie hoch ist das Gehalt in Österreich im Durchschnitt?

Es gibt viele Faktoren, die für das durchschnittliche Gehalt in Österreich wichtig sind: So verdienen Männer nach wie vor im Durchschnitt mehr als Frauen und auch das Stundenmodell macht einen großen Unterschied. Schließlich haben Vollzeit-Angestellt fast immer ein höheres Gehalt als Teilzeit-Mitarbeitende. 

Unabhängig vom Geschlecht und den Arbeitsstunden lag das durchschnittliche Gehalt in Österreich 2022 rund 2.790 Euro (Quelle: Arbeiterkammer). Dabei handelt es sich um das Brutto-Gehalt, das 14 Mal pro Jahr fällig wird. Beim durchschnittlichen Gehalt sollte dir auch klar sein, dass es große Schwankungen gibt: So wird der Durchschnitt etwa von Höchstverdienern beeinflusst, die ein sehr hohes monatliches Gehalt beziehen. Du solltest also nach dem durchschnittlichen Gehalt in deinem Beruf recherchieren – zum Beispiel auch, indem du dir Stellenanzeigen anschaust.

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Was bedeutet die „Bezahlung nach Kollektivvertrag“?

In Österreich hört man auch viel von einer „Bezahlung nach Kollektivvertrag“. So werden etwa oft die KV-Gehälter in Stellenausschreibungen angeführt. Durch die Gehälter, die im Kollektivvertrag vorgeschrieben werden, können je nach Berufsfeld gewisse Standards sichergestellt werden. Es handelt sich im Prinzip um ein Mindestgehalt für deine Position. Eine Bezahlung unter dem Kollektivvertrag ist also nicht zulässig!

KV-Gehälter haben den Vorteil, dass diese meist jährlich durch Verhandlungen zumindest an die Inflation angepasst werden. Du bekommst also automatisch eine Gehaltserhöhung. Durch eine Gehaltsverhandlung kannst du eine Entlohnung über dem KV-Gehalt erreichen. Dann musst du allerdings selbst daran denken, regelmäßig nach mehr Gehalt zu fragen. 

Übrigens: In Österreich sind Unternehmen dazu verpflichtet, in Jobausschreibungen eine ungefähre Gehaltsangabe zu machen. Oft wird dabei das KV-Gehalt angegeben, obwohl es noch Spielraum zum Verhandeln gibt. Wie du eine Gehaltsverhandlung angehen kannst, haben wir hier für dich erklärt. 

Wann kommt das Gehalt auf dein Konto?

Wann du dein Nettogehalt ausgezahlt bekommst, wird meist auch im Kollektivvertrag geregelt. Üblich ist die Vereinbarung, dass dein Gehalt am Monatsletzten auf deinem Konto sein muss. Du bekommst deinen Lohn also erst, nachdem du deine Leistung erbracht hast. Auch eine Gehaltszahlung am ersten Tag des Folgemonats ist normal. 

Eine spätere Zahlung ist in Österreich nicht zulässig. Wenn sich dein Gehalt trotzdem regelmäßig verspätet, solltest du dir Unterstützung holen. Du kannst dich beispielsweise von der Arbeiterkammer dazu beraten lassen.

Als Arbeitnehmer solltest du immer wissen, was dir zusteht: von der Höhe des Gehaltes über Weihnachts- und Urlaubsgeld bis zum Zahlungszeitpunkt. Auf unserem Blog haben wir viele weitere Tipps und Informationen für dich. Und auf HeuteJOBS.at warten zahlreiche offene Stellen – inklusive Gehalts-Angabe.

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